Leser und Blogger Stephan Waldscheidt (www.schriftzeit.de) hat  in einem Kommentar zu einem meiner Blogs über alte Komödien (Screwballs-Comedies) etwas sehr Richtiges gesagt:

„Das Schöne an Drehbüchern oder Filmen: Viele wichtige Marker im Text, wie etwa Wendepunkte, lassen sich in der im Vergleich zum Roman knapperen Form viel leichter erkennen. Gerade Hollywood-Filme gehorchen häufig den immer gleichen Mustern, die man so wunderbar erkennen kann.
Und wenn man bei einem guten Film noch was fürs eigene Schreiben lernt, umso besser.“

Ich sehe das genauso.

Deshalb hier ein paar weitere Links zu Quellen, wo man sich als Autor auch von Romanen ein paar neue Ideen holen kann:

Da ist zum einen die riesige Drehbuch-Plantage

http://www.simplyscripts.com/

Hier gibt es  alles: Drehbücher von A-Z, das gleiche für TV-Drehbücher. Wer wissen will, wie „Two And A Half Men“ oder „Alien“ funktioniert, ist hier richtig. Die Formen sind verschieden: Oft erwischt man eine pdf.-Version eines Original-Scripts, manchmal hat sich „nur“ jemand die enorme Arbeit gemacht, alles haarklein mitzuschreiben.

In Deutschland gibt es da leider nicht so viel.

http://www.zweitausendeins.de/catalogsearch/result/?q=drehbuch&cat=

hingewiesen. Bei Zweitauseneins gibt es z.B. eines der besten Bücher über´s Schreiben (nicht nur über das Schreiben von Filmen):

Christopher Voglers „Die Odyssee des Drehbuchschreibers“.

Vogler ist einer der Vertreter der Dramentheorie der „Reise des Helden“ nach den Forschungen des Mythenforschers Joseph Campbell. Voglers absolut wissenswertes Buch gibt es leider nicht im normalen Buchhandel, deshalb lohnt es sich auf jeden Fall, mal die Seite von Zweitausendeins zu besuchen.

Noch andere Tipps mit Seiten im Netz für Autoren, die Ihr geben würdet?

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