You are currently browsing the category archive for the ‘Figuren schaffen’ category.

Wie baue ich mir Figuren? Wie erschaffe ich sie am besten? Ein Tipp von Marcus Brown, neuerdings Social-Media-Chef bei der digitalen Marketing-Agentur Booming http://www.booming.de/:

Wrestler auf www.youtube.com angucken.

Z.B. den “Undertaker” Vs.

Jamie Noble

http://www.youtube.com/watch?v=34ESTqCP4yc

Hä? Die Wrestler denken sich seit Jahren schon Figuren, “Characters”, für ihre kunstvoll choreografierten Fights aus. Was das alles mit Storytelling und dem Mythenforscher Joseph Campbell zu tun hat – den Vortrag des Engländers beim Social Media Summit in Wiesbaden http://www.conferencegroup.de/sms11gibt´s kostenlos hier – leider nicht mehr: Die Videoplattform hat den Betrieb bis auf weiteres eingestellt.

 

Genauso interessant wie Figuren sind Archetypen.

Manchmal lese ich Figuren in einem Roman, die wirken einfach flach, wie aus altem Papier ausgerissen.

Und dann begegnen mir wieder in einem ganz simplen Geschichte wie “Schlaflos in Seattle“ eine Figur, die ich witzig finde. (Ich werde hier im Blog vor allem auch Filmbeispiele benutzen, weil die schicht weiter bekannt sind).

(Foto: http://www.altfg.com)

Warum es in “Sleepless” komische Archetypen gibt, dazu mehr im nächsten Blog.

Manchmal treten sie wirklich nur für eine kurze Zeit auf, haben eine Szene. Und trotzdem sind sie wichtig.

Der Grund, warum diese Figuren bei uns so einen Eindruck, vielleicht auch nur unbewusst, hinterlassen: Sie sind sogenannte Archetypen.

Mehr dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Archetypus

Setze ich sie beim Schreiben in einer Geschichte ein, bekommt sie in jedem Fall mehr Tiefe.

Ein Archetyp ist erst zuerst einmal eine Rolle, die eine bestimmte Figur in einer Geschichte spielt. C.G. Jung sagte, Archetypen sind Teil des kollektiven Unbewussten http://de.wikipedia.org/wiki/Kollektives_Unbewusstes, etwas, das alle Menschen gemeinsam haben, egal, aus welcher Kultur sie kommen.

Deshalb können wir sie als Autoren auch so gut gebrauchen. Es gibt einer Figur einen stärkeren Hintergrund und eine größere Bedeutung, als wenn es einfach nur eine alte Frau ist, die der Heldin einen Apfel mitgibt.

(Foto: fr-online.de)

Wer mehr über Archetypen erfahren will:

Damit haben sich z.B.

C.G. Jung http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gustav_Jung

und der Mythenforscher Joseph Campbell http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Campbell

befasst.

In loser Folge werde ich auf www.autorencafe .com ein bisschen über Archetypen bloggen.

Wo geht´s los?

Natürlich mit der Hauptfigur, dem Helden und der Heldin:

Held – Heldin

Mit ihr/ihm wollen wir uns als Leser identifizieren, mit seinen/ihren Stärken und Schwächen – und mit dem, was er oder sie lernt.

Hier möchte ich kurz sagen, dass für mich der Held/die Heldin nicht gleich jemand ist, der heldenhaft handelt – es ist für mich im weiteren einfach die Hauptfigur, die Protagonistin.

Und es gibt oft den Anti-Helden : z.B. Rick in Casablanca:

(Foto: doktormacro.com)

Rick ist nicht jung und schön, und er ruft auch nicht gleich: “Wo ist das Schwert für die nächste Aventiure!” Zunächst.

Noch Fragen und Vorschläge?

Keiner weiß irgendwas? Und das sollen Schreibtipps sein?!

Nobody Knows Anything ist ein Satz aus den sehr empfehlenswerten Memoiren “Adventures In The Screentrade” des Hollywood-Autors William Goldman:

(Foto: wikipedia.com)

Wer sich dafür interessiert – sein Buch hat es übrigens sogar zu einem Wikipedia-Eintrag gebracht:

http://en.wikipedia.org/wiki/Adventures_in_the_Screen_Trade

Wenn der Autor von einem so einem bestechenden Werk wie dem Watergate-Thriller “All The Presidents Men” (“Die Unbestechlichen” mit Dustin Hoffman und Robert Redford) und “Butch Cassidy und Sundance Kid” das sagt, will das schon was heißen.

Im Ernst: Wer jetzt vor seinen Ordnern, Fotos,  Notizen, Tagebüchern und einer Menge Ideen sitzt, hat verdammt viele Möglichkeiten – und das Schöne ist: Keine ist falsch!

Wie die amerikanische Autorin und Schreib-Coach Holly Lisle

( http://hollylisle.com/ )

sagt: Man kann eine Idee aus ganz verschiedenen Richtungen her ausarbeiten:

z.B. vom Aufbau her

von einer Struktur (z.B. 365 Rezepte in 365 Tagen)

von den Figuren

von einer Welt (man denke an Harry Potter)

- und von ganz vielen anderen Blickwinkeln.

Meistens arbeite ich jetzt an mehreren “Arbeitstischen” gleichzeitig:

Ich habe eine Figur im Kopf und fange an, zu recherchieren. Sie soll z.B. Jurist sein. Jetzt merke ich bei der Recherche, “hey, die meisten Juristen sind ganz anders, als ich mir meine Figur gedacht habe”. Ändere ich ihn – oder wird er gerade dadurch, dass er anders als der Rest seiner Profession ist, so interessant?

Zum Thema Figuren, habe ich bereits ein paar Blogs geschrieben – einer der Wege, sich seinen Figuren zu nähern, ist z.B. das Enneagramm:

Die erste Folge findet sich hier:

http://autorencafe.com/2010/12/12/9-typen-und-ideen-das-enneagram-oder-was-ist-der-fatale-fehler-der-figuren/

Die Autoren-Geister scheiden sich ja in Vielem beim Schreiben, so auch bei der Wahl der Mittel zu diesem Zeitpunkt:

Es gibt grob gesehen zwei Lager:

Die Intuitiven, die einfach losschreiben und gucken, was passiert (ich persönlich habe eine Datei dafür, die ich “Doodle” nenne, einfach herumspielen). Und dann gibt es die Planer, auch Plotter (von Plot = Handlung) genannt. Sie planen jetzt die Struktur der Geschichte.

Ein gewisser Bauplan empfiehlt sich sich übrigens – beim Schreiben eines Romans ist es ein bisschen wie beim Hausbau -ohne Bauplan könnte man feststellen, dass es keine Tür zum Garten oder – oh Gott! – kein Klo gibt).

Ich will hier erst mal nur einen Überblick über die vielen Wege zum Plot geben. Deshalb hier erst mal ein paar Links zu den Hauptwegen, einen Plot zu bauen.

Zuerst zu Plot/Handlung bei Wiki:

http://de.wikipedia.org/wiki/Handlung_(Erz%C3%A4hlkunst)#Grundformen_der_Handlung

Dann ist da die 3-Akt-Struktur, die nicht nur für Theaterstücke, sondern auch für Romane gilt. Autor Write-x schreibt zwar, wie er sagt, noch nicht so lange, aber seine Abbildung des 3-Akt-Modells ist finde ich , schön anschaulich:

 http://pagewizz.com/storyaufbau-mit-der-drei-akte-struktur/

Dann gibt es die uralte Reise des Helden, bekannt geworden durch den Mythenforscher Joseph Campbel und den Filmemacher George Lucas, der sie für seine Star Wars-Filme verwandt hat. So gut wie jeder Disneyfilm basiert übrigens auch darauf:

http://de.wikipedia.org/wiki/Heldenreise

Gibt´s noch andere Handlungsmodelle, die ihr empfehlt und mit denen ihr gute Erfahrungen gemacht habt?

<!-- Blog Top Liste - by TopBlogs.de --> <a href="http://www.topblogs.de/"><img border="0" src="http://www.topblogs.de/tracker.php?do=in&id=14278" alt="Blog Top Liste - by TopBlogs.de" /></a> <!-- /Blog Top Liste - by TopBlogs.de --> 

OK, also ich habe ein neues Projekt und ich bin immer noch beim Brainstormen, bei der Stoff- und Ideensammlung. Ich weiß ja nicht, wie´s anderen Autoren und Autorinnen geht, aber ich fühle mich immer ganz wohl, wenn ich meine Arbeitswerkzeuge zur Hand habe. Möglichst alle sollten zum Schreiben griffbereit sein.

Also lege ich mir erstmal auf dem PC oder Laptop einen neuen Ordner für mein neues Projekt an. Da  rein kommen z.B. diese Unterordner:

In den Figuren- oder Charaktere-Ordner kommen alle möglichen Notizen und später längere Sammlungen zu den einzelnen Figuren. In den Plot-Ordner alle Dateien, die mit dem Aufbau und der Struktur der Geschichte zu tun haben, bei Recherche alle Artikel und Links, die ich für´s Schreiben zu dem Projekt brauche. “Doodle” ist für mich der Ausdruck für die Malereien, die ich mache, während ich telefoniere – also alles, was komplett spielerisch ist und ins Unreine gedacht, dazu alles, was in keinen der anderen Ordner passt.

Dazu fange ich noch an, ein Arbeits-Journal zu führen. Bevor ich an den eigentlichen Text gehe, schreibe ich erst mal, was mir gerade so durch den Kopf geht – oder was ich nicht vergessen darf.

Ah, noch etwas zu den Figuren und zur Recherche.

Ich mache mir für meine Bilder-Sammlung gerne einen Power-Point-Ordner für meine Fotos und alle Bilder, die ich im Internet oder sonstwo gefunden habe:

Auf den Power-Point-Folien kann man man Fotos wunderbar austauschen und herumschieben, finde ich.

Und was für die Hand natürlich:

Noch mehr Anregungen für´s Organisieren? Wie macht ihr es?

<a href=”http://www.bloggeramt.de/&#8221; title=”BloggerAmt” target=”_blank”><img src=”http://www.bloggeramt.de/images/blog_button1.gif&#8221; style=”border:0px;” alt=”Blogverzeichnis” /></a>

<!– Begin BlogToplist tracker code –>

<a href=”http://www.blogtoplist.com/literature/&#8221; title=”Literature”>

<img src=”http://www.blogtoplist.com/tracker.php?u=173242&#8243; alt=”Literature” border=”0″ /></a>

<br /><a href=”http://www.londonportalen.se”>London</a&gt;

<!– End BlogToplist tracker code –>

<!– Begin BlogToplist voting code –>

<a href=”http://www.blogtoplist.com/vote.php?u=173242&#8243; target=”_blank”>

<img src=”http://www.blogtoplist.com/images/votebutton.gif&#8221; alt=”Top Blogs” border=”0″ /></a>

<!– End BlogToplist voting code –>

Neun Typen, um alle möglichen Menschen zu beschreiben? Das wäre ein bisschen dünn. Deswegen schreibe ich heute noch was zu der einen Sorte von Kombinationen, die einem als Autor beim Schreiben helfen können: Die Flügel und die Pfeile.

Erstmal zur Erinnerung: Das Enneagramm arbeitet mit neun verschiedenen Persönlichkeitsmustern und ihren Beziehungen zueinander. Der Name stammt aus dem Griechischen; ennea ist das griechische Wort für “neun” und gramma heißt “Modell”.

Nach dem Enneagramm hat jeder Mensch eine bestimmte Sicht auf die Welt  – er betrachtet die Welt durch einen entsprechenden Filter, dazu entsprechend wird dem Menschen dann eine der neun Zahlen zugeordnet.

(Foto: enneagrammschule-tiemann.de)

Damit ist es aber nicht zu Ende. Auf der Enneagramm-Abbildung sieht man lauter Linien, die einzelne Enneagramm-Typen miteinander verbinden.

Pfeile

Am auffälligsten sind die Pfeile: Jede Spitze des Enneagramms ist mit zwei anderen Spitzen verbunden – diese beiden Spitzen nennt man “Pfeile”. Es heißt, dass, wenn meine Figur als jeweiliger Typ entspannt ist, sie die positiven Eigenschaften der mit ihr verbundenen Typen annimmt. Jetzt kann man mit dem Finger auf die Reise gehen: Von der 1 zur 7 zur 5, zur 8, zur 2, zur 4 und zurück zur 1. Und von der 3 zur 6 zur 9 zur 3.

Die Enneagramm-Experten sagen das so: Die Eins (die Perfektionisten) “bewegt” sich zur Sieben (dem Abenteurer), die ewig enthusiastische Sieben zur ruhigeren Fünf (dem Beobachter) und so weiter. Man holt sich das, was normalerweise im Typ etwas unterrepräsentiert ist.

Das ist die positive Richtung. Gibt es Stress, kann die Figur auch in die andere Richtung gehen: Die Einser-Figur nimmt die negativen Eigenschaften der Vier (Eifersucht, sich Sorgen machen), dann der Zweier (Stolz) etc. an.

Flügel

Und es gibt die Flügel: Jeder Typ hat links und rechts von seinem Standpunkt auf dem Enneagramm ja einen anderen Typ. oft vermischt sich die Persönlichkeit mit den Eigenschaften des Nachpartypen.

Ein paar Beispiele:

(Foto:chiefalfredoblog)

John Wayne wird als Achter gesehen, der eher zur genusssüchtigen Neun herüberneigt – diese Achter werden “die Bären” genannt.

(Foto:commons-wikimedia.org)

Eine andere Achterin, Bette Davis, wird dagegen als “Maverick”, als Rebellin, eingeschätzt, weil sie eher in Richtung der abenteuerlustigen Sieben tendieren haben soll.

Was habt ihr schon mit diesen Kombinationen erlebt?

Ich finde ja am spannendsten, wenn ich mich hinsetze und die einzelnen Figuren kombiniere – darüber mehr das nächste Mal.

Kathrin Sebens

Willkommen  zur kleinen Reihe mit dem Enneagramm. Autoren brauchen beim Schreiben manchmal ein paar Dinge, die sie schneller auf den Weg zu dreidimensionalen Figuren bringen. Das Enneagramm kann dabei helfen.

Kurz noch mal zur Erinnerung: Das Enneagramm arbeitet mit neun verschiedenen Persönlichkeitsmustern und ihren Beziehungen zueinander. Der Name stammt aus dem Griechischen; ennea ist das griechische Wort für „neun“, gramma heißt „Modell“.

Nach dem Enneagramm hat jeder Mensch eine bestimmte Sicht auf die Welt  – er betrachtet die Welt durch einen entsprechenden Filter, dazu entsprechend wird dem Menschen dann eine der neun Zahlen zugeordnet.

(Foto: enneagrammschule-tiemann.de)

Neuner wollen, dass alle gut miteinander auskommen und dass alles möglichst nett zugeht. Konflikte mögen sie überhaupt nicht. Sie mögen es auch nicht, wenn sie irgendwo Partei ergreifen sollen – selbst wenn es beim Eis um Schoko oder Vanille geht. Sie gehen immer mit dem Fluss, egal was das ist.

“Der” Neuner der Weltliteratur ist Oblomow im gleichnamigen Roman von Iwan Alexandrowitsch Gontscharow: Ein Held, der den ganzen Tag im Bett liegt.

(Foto: culturall.de)

Ein Neuner, der sich erfolgreich seine Träume erfüllen konnte:

(Foto: filmofilia.com)

Filmemacher und “Star Wars”-Erfinder George Lucas.

Statt herauszubekommen, was sie wirklich mögen, sacken Neuner manchmal gerne ein bisschen vor derm Fernseher ab oder lassen es sich bei einem Brathähnchen oder mit einer Tüte Gummibärchen gut gehen – oder mit den Sachen, bei denen sie sich gut fühlen. Jeder kommt gut mit ihnen aus: Sie sind so gelassen und lässig, sie nehmen alles an… Neuner fühlen sich in fast jeder Gesellschaft wohl und lassen jeden das Gefühl haben, anerkannt und verstanden zu sein.

Eine Neunerin, die jeden Tag im Fernsehen zu besichtigen ist bei den “Simpsons”: Mutter Marge Simpson:

(Foto: schulportal.bremerhaven.de)

Der fatale Fehler der Neuner: die Faulheit.

Warum? Die Neuner möchten  sich gerne einfach zurücklehnen – alles soll nett und gemütlich sein bitte. Nett und gemütlich reicht aber eben nicht – Neuner grausen sich davor, nicht ernst genommen zu werden. Da liegt bei ihnen auch gerne innerer Konflikt: Sie können sich meist nicht mit einem Eis und ein paar guten DVDs zurückzuziehen – so sehr ihre faule Seite das möchte…

Ein Neuner im Konflikt mit sich und seiner rauhen Umwelt ist die Neun James Stewart als Neuner-Sheriff Tom Destry in “Der große Bluff/Destry Rides Again”: Er soll in einer verruchten Westernstadt aufräumen – und erzählt doch viel lieber Geschichten …

(Foto:filmschoolrejects.com) James Stewart als 3. von links mit Marlene Dietrich

Aber man schaue gut hin bei den so lässigen Neunern: Eigentlich ist der lässige Sheriff ein verdammt guter Pistolenschütze – genauso wie Schauspieler James Stewart es sich nicht nehmen ließ, im Zweiten Weltkrieg aktiv als Pilot in der amerikanischen Luftwaffe zu dienen.

Stichwort fatal: Eine Neunerin ist vermutlich auch Shakespeares Desdemona, Ehefrau des eifersüchtigen Othello im gleichnamigen Stück:

Gibt es noch andere Neuner, die euch aufgefallen sind?

 

Kathrin Sebens

Willkommen zu Teil 9 der kleinen Enneagramm-Reihe.

Noch einmal kurz zum Enneagramm: Es baut auf neun verschiedene Persönlichkeitsmuster und ihre Beziehungen zueinander auf. Der Name stammt aus dem Griechischen; ennea ist das griechische Wort für “neun”, gramma heißt “Modell”.

(Foto: enneagrammschule-tiemann.de)

Nach dem Enneagramm hat jeder Mensch eine bestimmte Weltsicht – er betrachtet die Welt durch einen entsprechenden Filter, dazu entsprechend wird dem Menschen dann eine der neun Zahlen zugeordnet.

Heute sind die Achter dran. Die Achter kennt jeder Autor und man könnte meinen, beim Schreiben käme man fast nicht ohne sie aus. Achter sind ehrlich gesagt die Typen, die jede Leser oder Zuschauerin als Prototypen des Helden kennt:

(Foto: chiefalfredo.blog)

So ziemlich jede Rolle, die John Wayne je gespielt hat, war ein Achter.

Oder dieser Achter:

(Foto: portalestoria.net) Gerhard Schröder

Achter sind selbstbewusst und natürliche Führer. Sie sind der Boss. Sie sind es gewohnt, die Leitung zu übernehmen, etwas fertig zu bringen – und darauf zu achten, dass alle das Gleiche abbekommen. Wenn sie etwas wollen, dann bekommen sie es auch – dabei schauen sie immer noch nach denen, für die sie sich sorgen. Sie verteidigen die Schwachen – wie ein Sheriff im Wilden Westen. Sie sagen die Dinge klar heraus – und erwarten, dass andere es genauso machen – warum drumherum reden?

(Foto: commons.wikimedia.org) Bette Davis als Margo Channing, im Leben wie in All About Eve ein Achter

Es ist kein Wunder, dass sich unter großen Politikern so viele Achter finden:

(Foto: http://www.thenutgraph.com) Indira Ghandi

Zur Zeit des kalten Krieges standen sich in den 60er Jahren die beiden Achter Lyndon B. Johnson

(Foto:http://www.famous-people.info)

und Nikita Chrustchow gegenüber.

(Foto:de.academic.ru)

Achter haben, wie alle anderen Typen natürlich auch, ihre dunklen Seiten:

Da ist der Achter Batman (dessen Alter Ego, Bruce Wayne, eigentlich ein Fünfer ist):

und da ist der Schatten, Darth Vader:

Nichts geht über einen Achter als böser Gegner. Oder als treu sorgender Familienvater, der ein Pate ist:

(Foto: community.codemasters.com)

Don Vito Corleone aus Mario Puzos Der Pate/The Godfather), in der Verfilmung gespielt von Marlon Brando.

Der Fehler der Achter: Die Lust

Dabei geht es nicht darum, dass Achter jedem Rock/jeder Hose hinterherjagen. Es ist die Lust an der Macht, die Lust, alles unter Kontrolle zu haben. Achter wollen die Show am laufen halten und nur sie sollen die nötigen Knöpfe drücken.

Was macht so einem Achter meisten Angst? Verletzlich zu sein, ohne Macht.

Achter sagen auch gerne frei heraus, was sie meinen – wie Regisseur John Huston:

(Foto:paralax-view.org)

Huston drehte u.a. mit Humphrey Bogart die Filmklassiker “Der Schatz der Sierra Madre”, “Der Malteser Falke” und die “African Queen”.

1990 drehte Clint Eastwood den Film “Weißer Jäger, schwarzes Herz”, in dem er die Geschichte der Dreharbeiten zur “African Queen” in Afrika zeigt – mit sich selbst als John Huston:

(Foto: filmicability.blogspot.com)

Wer einen Achter bei der Arbeit sehen will, der kein Blatt vor den Mund nimmt, kann sich den Film mal vornehmen.

Noch mehr Ideen zu Achtern? Immer zu!

 

Kathrin Sebens

Willkommen zu Teil 4 meiner kleinen Enneagramm-Blog-Reihe. Warum gerade das Enneagramm, wenn man sich aufmacht, etwas zu schreiben? Ich bin manchmal ziemlich faul und manchmal will ich es, auch bei Figuren, ziemlich genau wissen. Menschen und damit auch Figuren kommen in allen Größen und Formen, mit ganz verschiedenen Eigenschaften – und mit bestimmten, ganz individuellen Fehlern. 
 
Gerade die sind für  Autoren von Interesse – sie bringen, na was wohl? Den Konflikt, den wir brauchen. Um sich Figuren auszudenken, gibt´s alle möglichen Dinge, die man sich einfallen lassen kann. Aber man muss ja, gerade bei Nebenfiguren, nicht immer gleich das Rad neu erfinden ;).
 
Hilfe für Autoren, denen gerade aber so überhaupt nichts einfällt, bieten bestimmte Systeme.
In Teil 4 der Enneagramm-Serie sind die die Dreier dran, die Erfolgstypen und Macher, die Darsteller.

Noch einmal kurz etwas zum Enneagramm: Es baut auf neun verschiedene Persönlichkeitsmuster und ihre Beziehungen zueinander auf. Der Name stammt aus dem Griechischen; ennea ist das griechische Wort für “neun”, gramma heißt “Modell”.

Nach dem Enneagramm hat jeder Mensch eine bestimmte Weltsicht – es betrachtet die Welt durch einen entsprechenden Filter, dazu entsprechend wird dem Menschen dann eine der neun Zahlen zugeordnet.  Das Folgende, wie auch die bisherigen Enneagramm-Typen, sind natürlich immer im Kontext gesehen. jeder Mensch ist darüberhinaus so verschieden wie wir alle.

Willkommen zu Teil 8 der Eneagramm-Blog-Reihe. Warum gerade das Enneagramm als Arbeitsmittel für Autoren? Es gibt verdammt viele Wege, sich seinen Figuren schreibend zu nähern – die Typen des Enneagramms sind eine Spur dahin. Autorinnen wissen: Menschen und damit auch Figuren gibt es in allem möglichen Formen und Schattierungen – was sie meist interessant macht, sind ihre Fehler – und die beschreibt z.B. auch das Enneagramm ganz gut.

(Foto: enneagrammschule-tiemann.de)

Heute kommt der Typ des Siebeners dran: der Abenteurer, die Enthusiastische, die Vielseitige.

Siebener hungern geradezu nach neuen Erfahrungen und probieren alles aus. Sie interessieren sich für alles und überhaupt jeden, zumindest auf den ersten Blick.

Gwineth Paltrow als Emma Woodhouse in der Verfilmung des Jane-Austen-Romans Emma

(Foto:madamepickwickartblog.com)

Emma Woodhouse liebt es, die Personen in ihrer Umwelt zu verplanen – mit komisch bis tragischen Ergebnissen.

Genauso Cher, ihre Urenkelin in der Komödie Clueless von Regisseurin Amy Heckerling – Pitch: Emma in der (Beverly-Hills) Highschool:

(Foto: juliastelzner.de)

Alicia Silverstone in Clueless

Die Siebener lieben es, Dinge zu planen: den Urlaub, die neue Wohnung, was man alle so machen könnte… ähm, die Ausführung muss man ja nicht unbedingt selbst in die Hand nehmen, oder? Ein neuer Job? Aber sicher. Ein neues Restaurant ausprobieren? Immer! Umziehen? Aber klar! Sie lieben es, sich alle Optionen offen zu halten – sich auf etwas Bestimmtes festzulegen, ist nicht so ihre Sache. Sie haben Angst, in einer bestimmten Lebenssituation kleben zu bleiben – deshalb schauen sie meist auf die sonnige Seite des Lebens und bleiben schön beweglich.

Eine Sieben ist glücklich, wenn sie aktiv sein und neue Dinge erleben kann.

Siebener brauchen Selbstbewusstsein und Optionen. Sie vermeiden Langeweile, Trauer und emotionale Schmerzen.

Klassischer Siebener: Per Pan!

(Foto: biberacher-schützenfest)

Gespielt hat ihn  (als Erwachsenen) noch ein Siebener, nämlich Robin Williams:

(Foto: ifdb.lv)

Was Siebener drauf haben, sind Visionen – sie tun die Dinge auf neue Art.

(Foto:mobilfunktalk.de)

Zu was ein Siebener fähig ist, hat in den letzten Jahren immer wieder Steve Jobs bei Apple gezeigt – immer neue Ideen – die viel Spaß bringen.

Der fatale Fehler der Siebener: Unersättlichkeit.

Was heißt das? Siebener sind Abenteurer: Sie wollen jede nur mögliche neue Erfahrung erlebenen, immer wieder neue. Siebener hassen es, “eingesperrt zu  sein”. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Lebenssituation oder ein Gedankengebäude wie “gute Manieren”, “Kommunismus” oder Kehrwoche handelt. Deshalb gibt es bei ihnen immer Bewegung – sie tun alles, um sich nicht eingesperrt zu fühlen.

Hier noch zwei höchst attraktive Siebener:

(Foto: abc.ah-68) Cary Grant

und George Clooney:

(Foto: gofeminin.de)

Autorinnen wissen, was sie an den Siebenern haben – Siebener mischen immer wieder Romanhandlungen auf:

(Foto: en.wikipedia.org)

Da ist  die flippige Hundetrainerin Muriel aus dem Roman Die Reisen des Mr. Leary/The Accidental Tourist von Anne Tyler, die die apatische Hauptfigur aus ihrer Trauer zieht. Darstellerin  Gena Davis bekam für ihre Rolle in der Romanverfilmung damals einen Oscar.

Oder die scheinbar hohle Elle Woods aus Amanda Browns Natürlich Blond/Legally Blonde, die es als Juristin allen zeigt – in pink.

Foto: wikimedia.org)

Reese Witherspoon als Elle Woods in Legally Blonde.

Konflikte dieser ganz speziellen Siebener mit autokratischen Einsern oder ängstlichen Sechsern sind vorprogrammiert – und machen natürlich richtig Spaß!

Habt ihr noch Ideen zu den Siebenern? Immer zu!

 

Kathrin Sebens


Willkommen zu Teil 7 der kleinen Enneagramm-Reihe für Autoren. ich stelle es hier als nützliches Werkzeug vor, um sich Figruen zu nähern.

Kurz zur Erinnerung: Das Enneagramm arbeitet mit neun verschiedenen Persönlichkeitsmustern und ihren Beziehungen zueinander. Der Name stammt aus dem Griechischen; ennea ist das griechische Wort für „neun“, gramma heißt „Modell“.

Nach dem Enneagramm hat jeder Mensch eine bestimmte Sicht auf die Welt  – er betrachtet die Welt durch einen entsprechenden Filter, dazu entsprechend wird dem Menschen dann eine der neun Zahlen zugeordnet.

(Foto: enneagrammschule-tiemann.de)

Übrigens, ich benutze hier die männliche Form, weil sie kürzer ist. Natürich sind immer auch Frauen gemeint.

Typ Sechs – Der Loyale, der Skeptiker, der Ängstliche.

Diese Menschen kriegen die Arbeit getan. Sie sind sich immr der Regeln und Gesetze bewusst – und sie wollen sie auf jeden Fall einhalten – oder: Sie auf jeden Fall brechen (das ist der contra-phobische Sechser, der James Dean-Rebell, der keine Angst hat).

James Dean als Jett Rink in Giant nach dem Roman von Edna Ferber mit Elisabeth Taylor als Leslie Benedict

(Foto: http://www.filmreference.com)

Auf jeden Fall sind Sechser sehr loyal und immer auf der Suche, wo sich die Gefahr verstecken mag. Es ist gut, sie an der Seit und auf seiner Seite zu haben.

Ein typischer Sechser: Woody Allen mit Diane Keaton im Stadtneurotiker/AnnieHall

(Foto:http://www.jmberlin.de)

Sechser haben oft einen großen Sinn für Humor und viel Charm: das hilft ihnen, sich sicher zu fühlen in einer gefährlichen Welt.

Sechser sind glücklich, wenn sie sich sicher und beschützt fühlen

Der fatale Fehler der Sechser ist Angst und Furcht.

Sechster sind die Verteidiger, sie sind sich immer irgendeiner Gefahr bewusst und sorgen sich darum, wie sie damit umgehen sollen. Ihre größte Sorge ist, hilflos zu sein, sich und ihre Lieben nicht retten zu können.

Ein berühmter Verteidiger/Defender: J. Edgar Hoover, der Begründer der amerikanischen Bundespolizei F.B.I.

(Foto:www.cinemaretro.com)

Alles, das diese Sorge irgendwie anreizt oder zu einer Fliehen-oder -Kämpfen-Situation führt, wird zu einer Herausforderung für Sechser.

Noch ein Sechser-Defender: Richard Nixon

Seine Art, mit den Demokraten umzugehen führt zum Watergate-Skandal und letztlich zu seiner Amtsenthebung.

(Foto: http://www.shittheysay.com)

Ein Sechser, der die Angst auf die Spitze trieb: Der republikanische Senator Andrew McCarthy sorgte in den fünfziger Jahren mit seinem Ausschuss gegen unamerikanische Aktivitäten für Kommunistenjagd in den USA und ein allgemeines Angstklima

(Foto: http://www.tonypapard.info)

Die letzten drei Sechser zeigen, was passieren kann, wenn ein Sechser es mit der Angst zu tun bekommt.

Ansonsten gehören Sechser zum klassischen Repertoire, wenn es darum geht, Figuren zu schaffen:

Bert Lahr als der ängstliche Löwe im Zauberer von Oz/Wizard of Oz

Meg Ryan als Kanadierin Kate in French Kiss

(Foto: d2eosjbgw49cu5.cloudfront.net)

Die Kandierin Kate, die Meg Ryan in French Kiss spielt, ist eine typische Sechs: Sie hat Angst vorm Fliegen, sie sehnt sich danach, Wurzeln zu bekommen: die amerikanische Staatsbürgerschaft, ein Haus und einen Ehemann. Und natürlich verliert sie gleich in den ersten zehn Minuten so gut wie alles.

Das macht Sechser auch zu so dankbaren Figuren für Autoren- wir und die Leser sehen einfach gerne zu, wie sie nach Wegen suchen, mit ihren Ängsten fertig zu werden. Und sie sind dabei einfach viel sympatischer als die chicen Dreier oder die Führertypen Marke Acht.

Fallen euch noch andere Sechser ein oder habt ihr Anmerkungen?

 

Kathrin Sebens

Willkommen zu Teil 6 meiner kleinen Enneagramm-Reihe. Man muss nicht an so etwas wie das Ennegramm “glauben” – ich benutze es einfach als Werkzeug, wenn ich ein bisschen Unterstützung brauche. Dazu gibt es ja noch so viele andere Möglichkeiten, sich seinen Figuren zu nähern…

Nur noch einmal zur Erinnerung: Das Enneagramm arbeitet mit neun verschiedenen Persönlichkeitsmustern und ihren Beziehungen zueinander. Der Name stammt aus dem Griechischen; ennea ist das griechische Wort für “neun”, gramma heißt “Modell”.

Nach dem Enneagramm hat jeder Mensch eine bestimmte Sicht auf die Welt  – er betrachtet die Welt durch einen entsprechenden Filter, dazu entsprechend wird dem Menschen dann eine der neun Zahlen zugeordnet.

(Foto: enneagrammschule-tiemann.de)

Der Fünfer-Typ ist der Beobachter, der Denker.

Er versenkt sich lieber hinter einem Buch, als draußen in der Welt in irgendetwas involviert zu werden. Die Fünfer halten sich gerne etwas zurück, bleiben gerne bei sich. Sie können wie verrückt etwas studieren, aber immer aus der Entfernung. Und sie teilen sich ihr Leben gerne auf: hier die Arbeit, da die Familie, ein Freund hier, eine Freundin da.

Sigmund Freud,  Forscher in den Tiefen der Seele, ein typischer Fünfer

(Foto: heartreport.blogspot.com)

Und noch ein Fünfer, der die Psychologie revolutioniert hat: Carl Gustav Jung

(Foto: laufbahnberatung.biz)

Fünfer sind stolz darauf, auch mit wenig auszukommen und sie achten sehr darauf, wie sie mit ihrer Zeit umgehen und dass ihr persönlicher Raum nicht verletzt wird. Materielles ist ihnen nicht so wichtig, solange sie alles haben, um die Studien zu verfolgen, die sie interessieren. Sie sind unabhängige Denker und an größeren Zusammenhängen und dem größeren Kontext interessiert. Sie haben allerdings Angst vor zuviel Nähe, oft befürchten Fünfer, von ihren und von den Emotionen anderer überrannt zu werden. Ein Fünfer kann ein Snob sein, aber er hat auch oft einen trockenen Humor.

Noch ein berühmter Fünfer: Albert Einstein

(Foto: jessen-thermografie.de)

Ein Fünfer ist glücklich, wenn er unabhängig sein kann und wenn er informiert ist.

Wovor Fünfer Angst haben: unnütz zu sein, hilflos oder unfähig.

Der Fatale Fehler der Fünfer ist Geiz.

Hört sich etwas bescheuert an. Was ist gemeint? Diese Beobachter und Denker sind einfach geizig mit ihrer wertvollen Zeit und ihrem persönlichen Raum. Ein Fünfer wäre einfach nicht glücklich, wenn er ständig sein Arbeitszimmer oder seinen Wohnraum mit irgendwelchen schnatternden anderen Mitmenschen teilen müsste.

Was sie total nervt, ist, wenn jemand alles aus ihnen herausholen will, etwa durch iigitt, eine romantische Bindung! Man kann sich die Konflikte vorstellen, wenn am Horizont eines Fünfers eine Drama Queen wie eine Vier auftaucht…

In Literatur gibt es einige Fünfer. Die berühmteste Fünfer-Figur ist Sir Arthur Conan Doyles Sherlock Homes. Kühle Deduktion löst den Fall.

(Foto: images.wikia)

Die Ironie der Fünfer? Wer besäße die nicht besser als Dr. Gregory House?

Hugh Laurie als Gregory House, M.D.

(Foto: imageshack.us)

House ist zynisch, gemein, aber auch genial und im Zweifelsfall hilft er immer. Die Autoren haben sich mit seiner Figur tatsächlich ein Wortspiel mit seinem Vorbild Sherlock Holmes ausgedacht: Holmes (home = Haus, Heim) wird zu House (Haus). Auch dieser geniale Detektiv (der Krankheiten aufspürt statt Mörder) macht sich des Drogenmissbrauchs schuldig; statt Violine spielt Multitalent Hugh Laurie ausgezeichnet Klavier.

Im Film “Batman Begins” ist der Held Bruce Wayne ein zurückgezogen lebender Fünfer.

Christian Bale als Bruce Wayne mit Morgan Freeman

(Foto: folow-me-now.com).com)

Um die Welt zu retten, verwandelt er sich in den Achter-Helden Batman (ein Achter ist ein Boss).

(Foto: fusedfilm.com)

Oder die weibliche Version von Cyrano de Bergerac Abby Barnes in der romantischen Komödie “Lügen haben kurze Beine/The Truth About Cats and Dogs”:

Janeane Garofalo als Abby Barnes (Foto: videodetective.com)

Abby gibt in ihrer Radiosendung kompetenten Rat in allen Hunde und Katzen-Angelegenheiten. Als einer der Ratsuchenden ihr näher kommt, gibt sie sich als ihre attraktive Nachbarin, ein etwas hohles Model, aus. Sie beobachtet alles gerne aus gebührender Entfernung – mit komischen Folgen. Und ihr fataler Fünfer-Fehler, nur ja niemanden in ihr Leben zu lassen, hat fast fatale Konsequenzen.

Neue Ideen zu Fünfern? Ich freue mich über Kommentare!

 

Kathrin Sebens

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 15 Followern an

autorencafe bei Twitter

Fehler: Twitter hat nicht geantwortet. Bitte warte einige Minuten und aktualisiere dann diese Seite.

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 15 Followern an

kathrin_sebens

Fehler: Twitter hat nicht geantwortet. Bitte warte einige Minuten und aktualisiere dann diese Seite.

RSS autorencafé-blog

  • Nach dem Aus am 1. 7. – Ein paar Alternativen zu Google-Reader 28. Juni 2013
    Google stellt zum 1. Juli seinen Google-Reader ein. Falls sie diesen Blog mit dem google-Reader gelesen haben, ist da ab Montag, 1. Juli nicht mehr. Hier ein paar Alternativen zu Google-Reader, vorgestellt vom Magazin t3n. Und hier die Google-Reader-Alternativen, die die Süddeutsche Zeitung (SZ) im Artikel „Alternativen zum Google-Reader“ ausgemacht hat. Abg […]
  • 3. AKS-Treffen vom Arbeitskreis Schreibcoaching und Schreibtraining auf Schloss Hersberg 8. Juni 2013
    Anderen etwas übers Schreiben zu erzählen ist gar nicht so einfach. Deshalb treffen sich seit 2011 Coaches, die sich mit Workshops oder in Coachings oder in Seminaren an der Uni mit Schreibtraining oder Schreibcoaching beschäftigen. Treffpunkt Bodensee, weil´s so schön ist, auf Schloss Hersberg bei Immenstaad, weil´s schön und bezahlbar ist. Wir haben uns in […]
  • 1. Barcamp für Autoren auf der Leipziger Buchmesse 17.-18.03.2012 29. Februar 2012
    Auf der Leipziger Buchmesse vom 17.-18.03.2012 wird es in diesem Jahr zum ersten mal ein Autorencamp geben. Was ist ein Autorencamp? Der Titel folgt dem der Barcamps. In der Ankündigung heißt es: “Das AutorenCamp ist eine kostenlose Konferenz für Autoren, die thematisch komplett offen ist. Das Besondere ist, dass die Teilnehmer vor Ort gemeinsam bestimmen, w […]
  • Sarkasmus – kann man das im Text klar machen? Klappt es mit Sartalics? 14. Dezember 2011
    Das Problem für Autoren ist schon ziemlich alt: “Na, das war ja Super!” Gesprochen kann man jede Bedeutung hineinlegen – aber wie im Text zeigen, dass das eine sarkastisch gemeinte Bemerkung war? Das Problem mit dem Sarkasmus, den vielleicht keiner merkt, wird immer akuter, seit wir soviel schriftlich im Netz kommunizeren, sie es per Mail, […]
  • Hilfe, ein Handy! Oder wie Hightech heute Autoren die Geschichten kaputtmacht 26. August 2011
    Joe Queenan von der englischen Zeitung Guardian hat unlängst den Finger auf die Wunde bei allen Autoren gelegt, die sich beim Schreiben mit den Errungenschaften des 21. Jahrhunderts in ihren Geschichten herumschlagen müssen: “The movie plots that technology killed”, also: Film-Handlungen, die von der Technologie gekillt worden sind” heißt ein, zugegebenermaß […]
  • Spiderman, Superman und warum wir an physikalische Unmöglichkeiten glauben 19. August 2011
    Beim letzten Mal habe ich darüber geschrieben, wie leicht es passiert, dass wir beim Lesen oder Zuschauen Dinge hinterfragen, die uns da auf den Seiten eines Romans und in Kino oder Fernsehen entgegenkommen. (s. meinen letzten Blog: http://autorencafe.com/2011/08/12/fehler-beim-schreiben-und-wie-man-sie-vermeiden-kann-die-rick-figur/ Hätte die Heldin nicht m […]
  • Fehler beim Schreiben – und wie man sie vermeiden kann – die “Rick-Figur” 12. August 2011
    Es ist mal wieder passiert: Ich habe mich über einen Film geärgert. Hätte aber genauso auch ein Buch sein können. (Foto: kommunales-kino-pforzheim.de Kristin Scott Thomas und Sergi Lopez) Ich sah neulich im Fernsehen den französischen Film “Die Affäre” der französischen Regisseurin Catherine Corsini. Der Film ist grundsätzlich wunderbar gemacht: französische […]
  • Gesunder Menschenverstand aus Botswana – Alexander McCall Smiths Mma Ramotswe löst Fälle auf Arte 5. August 2011
    (Foto: bbc.co.uk Mma Ramotswe (Jill Scott)  mit ihrem Nachbarn, dem Friseur) Wie ist das, wenn eine Romanfigur, die man sehr gerne mag, plötzlich  im TV vor einem auftaucht? Ich habe gestern auf Arte die erste Folge von ” Eine Detektivin für Botswana” gesehen. Es ist die erste Folge der Verfilmung der Krimi-Reihe von Alexander McCall […]
  • Mit Gurken und Wrestlern Figuren schaffen -Storytelling mit Marcus Brown 8. Juli 2011
    Wie baue ich mir Figuren? Wie erschaffe ich sie am besten? Ein Tipp von Marcus Brown, neuerdings Social-Media-Chef bei der digitalen Marketing-Agentur Booming http://www.booming.de/: Wrestler auf www.youtube.com angucken. Z.B. den “Undertaker” Vs. Jamie Noble http://www.youtube.com/watch?v=34ESTqCP4yc Hä? Die Wrestler denken sich seit Jahren schon Figuren, “ […]
  • 1000 Wege, einen Roman zu schreiben… Der Roman-Baukasten Teil 5: Die Archetypen 26. Juni 2011
    Genauso interessant wie Figuren sind Archetypen. Manchmal lese ich Figuren in einem Roman, die wirken einfach flach, wie aus altem Papier ausgerissen. Und dann begegnen mir wieder in einem ganz simplen Geschichte wie “Schlaflos in Seattle“ eine Figur, die ich witzig finde. (Ich werde hier im Blog vor allem auch Filmbeispiele benutzen, weil die schicht […] […]
Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.