You are currently browsing the monthly archive for August 2010.

Warm Up für Autoren – Schreibübungen zum Aufwärmen

Jede Sportlerin macht sich erst mal warm, bevor sie ihr Training beginnt – und Autoren? Sitzen, wenn sie Pech haben, vor einem leeren Bildschirm. Hier, in loser Folge, ein paar Aufwärm-Übungen. Eigentlich kann man sie später wegschmeißen – aber manchmal passen sie doch ganz gut zum derzeitigen Projekt.

Also:
Mit Verabredungen hat es in letzter Zeit nicht so geklappt – also haben Freunde ein Blind Date für dich arrangiert. Du sollst den/die Fremde vor einem Café in einem Einkaufszentrum in deiner Nähe treffen. Als deine Verabredung eintrifft, bist du geschockt: Es ist eine Figur aus einem berühmten Roman.
(Foto: onpopcornandmovies.blogspot.com)

Schreib einen kurzen Text über die Begegnung! Wer ist es, wie reagiert sie/oder du und was passiert weiter bei eurer Verabredung?

Auszüge aus „Publisher´s Marketplace“, dem Branchendienst, der die neuesten amerikanischen Buch-Deals bekanntgibt.

Der Schlüssel:

“nice deal” $1 – $49,000
“very nice deal” $50,000 – $99,000
“good deal” $100,000 – $250,000
“significant deal” $251,000 – $499,000
“major deal” $500,000 und mehr.

FICTION
Debuts:

Debuts sind besonders interessant, denn sie können zeigen, mit was man zur Zeit in den USA in den Markt hineinkommen kann:

InStyle Buch-Redakteurin Nancy Bilyeaus historischer Thriller THE LAST NUN. Darin geht es um eine Novizin, die im Londoner Tower eingesperrt wird, weil sie gegen die Regeln der Abgeschlossenheit für Nonnen verstoßen hatte. Um wieder frei zu kommen und das Leben ihres Vaters zu retten, muss sie ein legendäres verborgenes Relikt finden, das ihre geliebte Lebensweise vor Cromwells vorrückender zerstörerischer Armee schützen könnte.
Verkauft an Trish Todd bei Touchstone Fireside, in einem „very nice deal“ (für zwischen 50 000 und 99 000 $), in einer Auktion durch Josh Getzler bei Russell & Volkening (NA).

Anmerkung: Der Stoff hatte so viele Interessenten bei Verlagen, dass er per Auktion an den Meistbietenden verkauft wurde.

Cristina Algers Debut THE DARLINGS. Alger ist früher Analystin und Anwältin beim Investment Unternehmen Goldman Sachs gewesen. THE DARLINGS ist ein Familiendrama um eine New Yorker High Society Finanz-Familie und das Rennen darum, die Wahrheit hinter einem tragischen Ereignis aufzudecken/oder es zu vertuschen. Dieses Ereignis löst einen Skandal aus, der enorme Auswirkungen im Leben der Figuren hat. Der Roman soll Einblicke in eine selten einsehbare Welt geben. Er wurde gepitcht als Roman mit Anklängen an: „Die Firma“, „Das Feuerwerk der Eitelkeiten“ und Clare Messuds THE EMPEROR’S CHILDREN.
Vorkaufsrecht an Pamela Dorman bei Pamela Dorman Books, voraussichtlicher Erscheinungstermin im Winter 2012.

Krimis
Vier neue Romane von Janet Evanovich, davon zwei aus ihrer Stephanie Plum-Reihe, an Jennifer Hershey bei Ballantine Bantam Dell, Erscheinungstermine beginnen im Sommer 2011, verkauft durch ihren Sohn Peter Evanovich .

Paranormal

Sara Taney Humphreys´ Erstling aus einer „paranormal romance series“ über eine alte Rasse von traumwandlerischen, telepatischen Gestaltwandlern, die ihre Partner finden müssen, um ihre Spezies vor dem Aussterben zu retten. Verkauft in einem Deal über 5 Bücher an Deb Werksman bei Sourcebooks durch Jeanne Forte Dube bei Forte Associates.

Thriller

Dick Wolf ist Erfinder und Executive Producer der TV-Serie „Law & Order“. Sein Roman ist gepitcht worden als „in der Tradition von „Der Schakal“ und „Die 3 Tage des Kondors““ – in dem Suspense-Thriller über eine Terroristen-Attacke, die für das Wochenende des Nationalfeiertags am 4. Juli in New York geplant ist, wird ein New Yorker Polizist zur letzten Hoffnung der Stadt. Vorkaufsrecht an Richard Abate bei 3 Arts Entertainment.

Deals ins Ausland

Deutsche Rechte an Nir Barams („Der Wiederträumer“) GOOD PEOPLE – es geht vor dem Hintergrund „einer der dunkelsten Stunden der Geschichte“ um einen Berliner Werbefachmann und „Meister der Täuschung“ – verkauft an Tatjana Michaelis bei Hanser, in einem „very nice deal“ (für zwischen 50 000 und 99 000 $), nach einer Auktion, durch Ronit Zafran mit Eva Koralnik von Liepman.

Deutsche Rechte an Gail Giles´ DEAD GIRLS DON’T WRITE LETTERS an Stefan Wendel bei Thienemann, Erscheinungstermin Frühjahr 2011 durch Barbara Kuper für John M. Cusick bei Scott Treimel New York.

Deutsche Rechte an Gail Giles´ WHAT HAPPENED TO CASS MCBRIDE? an Stefan Wendel bei Thienemann, Erscheinungstermin Frühjahr 2011 durch Barbara Kuper für John M. Cusick bei Scott Treimel New York.

Deutsche Rechte an Leora Tanenbaums BAD SHOES & THE WOMEN WHO LOVE THEM an Orlanda, Erscheinungstermin 2011, durch Jennifer Lyons für die Liepman Agency.


Deutsche Rechte an Cate Tiernans SWEEP-Serie an Bertelsmann, durch Alexandra Devlin bei Rights People für Alloy Entertainment.

Deutsche Rechte an Heather Brewers THE CHRONICLES OF VLADIMIR TOD, die Bücher 1-5 an Loewe durch Annelie Geissler für Lauren Abramo bei Dystel & Goderich Literary Management.

Deutsche Rechte an Rachel Renee Russells Bestseller-Serie DORK DIARIES an Egmont in einer Auktion durch Bastian Schlück, Agentur Thomas Schlück.

Fragen zu den Deals oder Anregungen? Schreibt mir Eure Kommentare.

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 15 Followern an

autorencafe bei Twitter

Fehler: Twitter hat nicht geantwortet. Bitte warte einige Minuten und aktualisiere dann diese Seite.

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 15 Followern an

kathrin_sebens

Fehler: Twitter hat nicht geantwortet. Bitte warte einige Minuten und aktualisiere dann diese Seite.

RSS autorencafé-blog

  • Nach dem Aus am 1. 7. – Ein paar Alternativen zu Google-Reader 28. Juni 2013
    Google stellt zum 1. Juli seinen Google-Reader ein. Falls sie diesen Blog mit dem google-Reader gelesen haben, ist da ab Montag, 1. Juli nicht mehr. Hier ein paar Alternativen zu Google-Reader, vorgestellt vom Magazin t3n. Und hier die Google-Reader-Alternativen, die die Süddeutsche Zeitung (SZ) im Artikel „Alternativen zum Google-Reader“ ausgemacht hat. Abg […]
  • 3. AKS-Treffen vom Arbeitskreis Schreibcoaching und Schreibtraining auf Schloss Hersberg 8. Juni 2013
    Anderen etwas übers Schreiben zu erzählen ist gar nicht so einfach. Deshalb treffen sich seit 2011 Coaches, die sich mit Workshops oder in Coachings oder in Seminaren an der Uni mit Schreibtraining oder Schreibcoaching beschäftigen. Treffpunkt Bodensee, weil´s so schön ist, auf Schloss Hersberg bei Immenstaad, weil´s schön und bezahlbar ist. Wir haben uns in […]
  • 1. Barcamp für Autoren auf der Leipziger Buchmesse 17.-18.03.2012 29. Februar 2012
    Auf der Leipziger Buchmesse vom 17.-18.03.2012 wird es in diesem Jahr zum ersten mal ein Autorencamp geben. Was ist ein Autorencamp? Der Titel folgt dem der Barcamps. In der Ankündigung heißt es: “Das AutorenCamp ist eine kostenlose Konferenz für Autoren, die thematisch komplett offen ist. Das Besondere ist, dass die Teilnehmer vor Ort gemeinsam bestimmen, w […]
  • Sarkasmus – kann man das im Text klar machen? Klappt es mit Sartalics? 14. Dezember 2011
    Das Problem für Autoren ist schon ziemlich alt: “Na, das war ja Super!” Gesprochen kann man jede Bedeutung hineinlegen – aber wie im Text zeigen, dass das eine sarkastisch gemeinte Bemerkung war? Das Problem mit dem Sarkasmus, den vielleicht keiner merkt, wird immer akuter, seit wir soviel schriftlich im Netz kommunizeren, sie es per Mail, […]
  • Hilfe, ein Handy! Oder wie Hightech heute Autoren die Geschichten kaputtmacht 26. August 2011
    Joe Queenan von der englischen Zeitung Guardian hat unlängst den Finger auf die Wunde bei allen Autoren gelegt, die sich beim Schreiben mit den Errungenschaften des 21. Jahrhunderts in ihren Geschichten herumschlagen müssen: “The movie plots that technology killed”, also: Film-Handlungen, die von der Technologie gekillt worden sind” heißt ein, zugegebenermaß […]
  • Spiderman, Superman und warum wir an physikalische Unmöglichkeiten glauben 19. August 2011
    Beim letzten Mal habe ich darüber geschrieben, wie leicht es passiert, dass wir beim Lesen oder Zuschauen Dinge hinterfragen, die uns da auf den Seiten eines Romans und in Kino oder Fernsehen entgegenkommen. (s. meinen letzten Blog: http://autorencafe.com/2011/08/12/fehler-beim-schreiben-und-wie-man-sie-vermeiden-kann-die-rick-figur/ Hätte die Heldin nicht m […]
  • Fehler beim Schreiben – und wie man sie vermeiden kann – die “Rick-Figur” 12. August 2011
    Es ist mal wieder passiert: Ich habe mich über einen Film geärgert. Hätte aber genauso auch ein Buch sein können. (Foto: kommunales-kino-pforzheim.de Kristin Scott Thomas und Sergi Lopez) Ich sah neulich im Fernsehen den französischen Film “Die Affäre” der französischen Regisseurin Catherine Corsini. Der Film ist grundsätzlich wunderbar gemacht: französische […]
  • Gesunder Menschenverstand aus Botswana – Alexander McCall Smiths Mma Ramotswe löst Fälle auf Arte 5. August 2011
    (Foto: bbc.co.uk Mma Ramotswe (Jill Scott)  mit ihrem Nachbarn, dem Friseur) Wie ist das, wenn eine Romanfigur, die man sehr gerne mag, plötzlich  im TV vor einem auftaucht? Ich habe gestern auf Arte die erste Folge von ” Eine Detektivin für Botswana” gesehen. Es ist die erste Folge der Verfilmung der Krimi-Reihe von Alexander McCall […]
  • Mit Gurken und Wrestlern Figuren schaffen -Storytelling mit Marcus Brown 8. Juli 2011
    Wie baue ich mir Figuren? Wie erschaffe ich sie am besten? Ein Tipp von Marcus Brown, neuerdings Social-Media-Chef bei der digitalen Marketing-Agentur Booming http://www.booming.de/: Wrestler auf www.youtube.com angucken. Z.B. den “Undertaker” Vs. Jamie Noble http://www.youtube.com/watch?v=34ESTqCP4yc Hä? Die Wrestler denken sich seit Jahren schon Figuren, “ […]
  • 1000 Wege, einen Roman zu schreiben… Der Roman-Baukasten Teil 5: Die Archetypen 26. Juni 2011
    Genauso interessant wie Figuren sind Archetypen. Manchmal lese ich Figuren in einem Roman, die wirken einfach flach, wie aus altem Papier ausgerissen. Und dann begegnen mir wieder in einem ganz simplen Geschichte wie “Schlaflos in Seattle“ eine Figur, die ich witzig finde. (Ich werde hier im Blog vor allem auch Filmbeispiele benutzen, weil die schicht […] […]
Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.